donderdag 12 maart 2009
Was ist Urban Architecture?
Urban Architecture...
ist ein Fach, das sich mit der Gestaltung der oeffentlichen Raeumen jaeglicher Art beschaeftigt. Dabei wird das Ort oder Objekt sei es ein Haus, eine Strasse, ein Platz, ein Bahnhof, eine Untrefuehrung, ein Park, ein Parkplatz, ein Geschaft, eine Einkaufspassage, ein Spiel- oder Sportplatz, ein Erholungsort, ein Cafe, ein Kino, ein Teater, eine Discothek oder ein Komplex unterschiedlicher Objekte bis ins Detail untersucht. Es wird nicht nur aeusserliche Beschaffenheit und Struktur in Bertacht gezogen sondern ein Akzent auf den Ausdruck und die Bedeutung dieses Ortes/Objects gelegt.
Die Gestaltung des Ortes/Objects soll nicht nur "schoen" und "stylisch" sein sondern einen Charakter und Identitaet haben. Der Mensch soll nicht nur zum Gucken kommen, sondern etwas erfahren, sodass bei ihm das Beduerfinss zurueck zu kehren erweckt wird.
Es ist selbstverstaendlich, dass die Esthetik eine sehr grosse Rolle beim Entwefen spielt, doch ist es ebenfalls wichtig, dass sie keine Oberhand gewinnt, da es nicht das Ziel ist vor den Menschen mit der schoenen Oberflaeche zu emponieren. Die esthetischen Qualitaeten mussen im Einklang mit der Funktionalitaet und der Bedeutung des Ortes/Ojects stehen.
Das Erfahren des Ortes mit allen Sinnen, Anregung zum Agieren und Interagieren der Menschen ist einige der ehrgeizigen Ziele der Urbun Architecture. Damit das Erlebnis-die Erfahrung des Ortes richtig unter die Haut des Besuchers geht, achten die Gestalter auf jedes kleine Detail vom Plannen eines ganzen Stadtviertels, Aussehen einer Bushaltestelle bis zum feinen ausgekuegelten Design einer Sitzbank oder einer Hecke.
Beim Gestalten oeffentlicher Plaetze wie Geschafte, Cafes, Restaurants, Bibliotheken, Discos u.s.w. spielt das Geschehen eine zentrale Rolle. Was, wie lnage und warum machen die Menschen dort? Was lasst sie laenger bleiben, was treibt sie an sich zu bewegen oder still zu bleiben? Was strahlen diese Orte aus und wie wirken sie sich auf das Verhalten der Besucher aus. Oft laesst sich merken, dass an vielen Orten "zu viel des Guten ist". Es ist also ebenfalls eine besondere Aufgabe der Urban Architecture bestimmte Plaetze so zu lassen wie sie sind, Dinge weg zu lassen und nur subtil das, was unumgaenglich gebraucht wird, hinzu zu fuegen. Das beste Beispiel hierfuer sind die Gruenanlagen, Parks, die letzten Stuecke der Natur.
Es ist im Sinne des Zeitgeist sich der verschwenderischen Dekadenz zu entziehen und der Frage der Harmonie zwischen dem technischen schnellen staedtischen gesellschaftlichen Leben und unseren Wurzeln der Natur zu widmen.
Tatiana Ananieva
Maerz 2009
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